Harry Potter: Hogwarts Mystery führt die Fans zum ersten Mal als eigenen Charakter in die zauberhafte Welt.

Quelle: http://www.netzpiloten.de/harry-potter-hogwarts-mystery/

Darauf haben die Fans vom Harry Potter Universum gewartet! Nach dem es bereits zu den verschiedenen Filmen Spiele gab, für alle möglichen Konsolen, und man in die Rolle seines Lieblingscharakters schlüpfen konnte (obwohl es meist doch nur die drei Hauptprotagonisten waren und dabei meist Harry), gibt Harry Potter: Hogwarts Mystery einem die Möglichkeit einen eigenen Avatar zu erstellen und die Schule für Hexerei und Zauberei zu besuchen. Dieses Mal, immer dabei, auf dem Smartphone!

Doch wie sieht es jetzt aus? Nachdem das Spiel fünf Tage stehen die ersten Kritiken in den Startlöchern und die App hat einige Bewertungen bekommen. Konnte das Spiel den Erwartungen gerecht werden?

Als Erstes sei zu erwähnen, dass die Charaktere echt schöngemacht sind und die Grafik sich für ein Mobile Game echt sehen lassen kann.

Die Steuerung ist gut und man kann sich, leider etwas eingeschränkt, durch die Welt bewegen. Wer gehofft hat, auf Harry, Ron und Hermine zu treffen, wird enttäuscht werden, denn das Spiel ist einige Jahre vorher angesiedelt. Dafür hat man aber das Vergnügen, von Snape unterrichtet werden zu dürfen. Somit sind, gerade bei den Lehrern, viele bekannte Charaktere dabei. Wer wollte nicht schon immer in Zaubertränke bei Snape sitzen oder Alraunen bei Madame Sprout umtopfen?

Die Bewertungen, die das Spiel in den jeweiligen App Stores bekommen hat, sehen sehr positiv aus. Und innerhalb der ersten Tage gab es mehr als 260.000 Downloads. Dagegen gibt es in vielen verschiedenen Foren großen Unmut über die sogenannte Energie, die man benötigt um Zauber zu wirken. Außerdem sollen viele unnötige Gespräche mit Charakteren vorhanden sein. Natürlich mussten die Entwickler neue Charaktere hinzufügen, wenn die Altbekannten noch nicht dabei sind. Viele Leute scheinen sich damit aber nicht anfreunden zu können.

Die Unterschiede der Bewertung lassen sich dadurch erklären, dass die folgende Situation im Spiel, die ich gleich beschreiben werde, erst etwas später im Spielverlauf passiert und viele bis dato schon eine Bewertung abgegeben haben.

An einem bestimmten Punkt im Spiel wird man von der Teufelsschlinge gefangen, die uns allen aus dem ersten Teil bekannt sein dürfte. Problem hierbei ist, dass das zwar erst im späteren Verlauf passiert, aber dennoch so früh, das besagte Energie einfach nicht aufgeladen ist, vor allem wenn man vorher schon Hogwarts erkundigt und Unterrichtsstunden besucht hat. Hier bleiben dem Spieler nur zwei Möglichkeiten sich aus der Teufelsschlinge zu befreien: Zum einen warten, bis die Energie aufgeladen ist, was einfach mal sage und schreibe acht Stunden dauert oder die Energie mit Hilfe von echtem Geld aufzufüllen.

Viele Leute empören sich darüber, dass es zum einen den Spielfluss stört, zum anderen solche Ingame-Käufe einfach sehr penetrant verlangt werden. Vielen meinten auch, dass sie lieber 10 Euro bezahlen würden, als durch solche Ingame-Käufe belästigt zu werden.

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist damit nicht das einzige Spiel, was durch solche Ingame-Käufe sich langsam aber sicher ins Aus schießt. Natürlich ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen, schließlich ist das Spiel erst einige Tage auf dem Markt und hat ja ansonsten keine direkten Nachteile.

Außerdem haben sich die Entwickler echt viel Mühe bei der Umsetzung gegeben, die Frage ist jetzt nur, welche Leute wirklich Lust haben entweder zu warten oder Geld zu bezahlen.
Zumal sich so etwas schnell rumspricht und dadurch der Zuwachs an Nutzer erheblich leiden kann.

Interessant ist natürlich, dass es in den letzten Jahren vor allem LEGO Umsetzungen der Harry Potter-Teile gab und keins mehr in echter Grafik für die neuesten Konsolen. Stattdessen wird das Spielen am Smartphone gefördert, denn Hogwarts Mystery wird im diesem Jahr nicht das einzige Spiel aus dieser fantastischen Welt sein.

Es soll ein Spiel rauskommen, welches sich an dem Erfolgskonzept von Pokémon-Go bedient. Das heißt also man kann sich selbst durch die Welt der Zauberei bewegen, wie genau die Entwickler dies umsetzen wollen, ist noch nicht klar.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich das Spiel im Laufe der Zeit entwickelt.

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