Fast jeder besitzt ein Smartphone und führt es täglich mit sich, deswegen haben Spieleentwickler diesen Markt im Laufe der Jahre erweitert.

Quelle: https://www.tonight.de/news/games/super-mario-run-nintendo-erobert-das-iphone.994446

Jeder kennt es, man sitzt irgendwo und wartet, ob beim Arzt oder am Bahnhof, irgendwann überkommt jedem die Langeweile.

Früher hat man Zeitung gelesen oder versucht sich durch Unterhaltung mit fremden Menschen abzulenken, heute nimmt man unseren ständigen Begleiter, das Smartphone, in die Hand und durchstöbert soziale Netzwerke oder schreibt mit Freunden. Irgendwann jedoch hat man die sozialen Netzwerke durch und muss sich trotzdem noch die Zeit vertreiben, dafür kommen dann Mobile Games infrage.

Im Laufe der letzten Jahre ist das Angebot in den App Stores exponentiell angestiegen und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Trotzdem haben sich einige Spiele stark herauskristallisiert und werden intensiv von vielen Menschen gespielt.

Darunter zählen sogenannte Puzzle-Spiele wie Candy Crush, Jelly Splash und Bubble Witch Saga.
Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Simulationsspiele wie Hay Day und Farmville oder Strategiespiele wie beispielsweise Clash of Clans.
Auch einige Spiele, die etwas einfacher gestrickt sind, erfreuen sich großer Beliebtheit, wie 2048 oder Sudoku.

Da sich das Spielen an einem Smartphone oder auch auf dem Tablet immer mehr integriert hat, haben einige große Spieleentwickler angefangen, den Markt für sich zu erschließen. Die Spiele, die sonst für leistungsstärkere Systeme entwickelt wurden, müssen an die Leistung, die Smartphones im Durchschnitt erbringen können, angepasst werden.

Das führt natürlich zu einem zur Einbuße von Grafik und die Menge der darstellbaren Inhalte verringert sich.
Außerdem muss die Steuerung an den Touchscreen angepasst werden.

Super Mario Run, welches zwischen Dezember 2016 und März 2017 für iOS und Android erschien, war eines der ersten großen Spiele für das Handy, welches große Vorgänger hatte, und nun versucht sich auf diesem Markt zu etablieren.

Die Auflösung des Spiels ist sehr schön und die Steuerung wurde auf kluge Art und Weise an die Möglichkeiten eines Smartphones angepasst.
Mario rennt nun von alleine, im zweidimensionalen Raum, nach rechts und der Spieler lässt Mario den Sprung ausführen, in dem der Touchscreen kurz gedrückt wird. Je länger gedrückt wird, desto höher springt Mario.
Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat den Bogen schnell raus.

Nachteil bei dem Spiel ist, dass Nintendo sich von dem Spiel einiges an Profit erhofft hat und man erst durch das Kaufen der Vollversion für 10 Euro an den vollen Spielgenuss kommt.

Der Absatz der Vollversion ist im Gegensatz zur kostenlosen Version nicht sehr hoch und das Spiel reizt einen auch nicht dazu, sich die Vollversion kaufen zu wollen.

Ein weiterer Nachteil, weshalb sich viele Spieler am Anfang beschwert haben ist, dass das Laden des Spiels/ der Level viele Daten frisst und damit die Mobilen Daten des Spielers in kurzer Zeit aufbrauchen kann.

Interessant ist, dass nun Gerüchte bestätigt wurden, dass Mario Kart nun offiziell für Smartphones erscheinen wird. Wann genau, ist noch nicht bekannt.
Dadurch, dass Mario Kart als Franchise für mehr Spieler interessant ist, da man es sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer spielen kann, wird mit einem größeren Andrang zu rechnen sein.

Pokémon Go ist ein Spiel, welches in vielerlei Hinsicht polarisiert hat.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Pokémon-Spiel, welches in der realen Welt spielt. Mit Hilfe von GPS und viel Bewegung fängt man unterschiedliche Pokémon.
Das Spielprinzip unterscheidet sich sowohl im Fangen als auch im Entwickeln und Kämpfen von den normalen Teilen.

Trotzdem erfreute sich das Spiel gerade zu Beginn an großer Beliebtheit. Menschen auf aller Welt sind, fixiert auf ihr Smartphone, durch Städte gelaufen um die Taschenmonster zu sammeln. Das führte auch zu vielen Treffen an beispielweise Denkmälern, an denen ein Pokéstop zu finden war.

Positiv war und ist natürlich, dass man zum Fangen und Brüten von Eiern, sich sehr viel bewegen muss.
Negativ hebt sich vor allem die große Nutzung der mobilen Daten hervor, die schnell mal das Datenvolumen aufbrauchen können. Natürlich ist die Nutzung einer App mit GPS vor allem, was den Datenschutz angeht immer in der Kritik.

Problematisch war zu dem die Unaufmerksamkeit der eifrigen Sammler im Straßenverkehr, oft wurde gar nicht vom Smartphone aufgeblickt und Unfälle konnten oft nur in letzter Sekunde verhindert werden.
Außerdem waren einige Pokéstops oder ähnliches an Stellen, die für Unbefugte gar nicht zugelassen waren. Das führte oft dazu, dass dieses Verbot missachtet wurde und diese Spots aus dem Spiel entfernt werden mussten.

Für Leute, die sich sonst dasselbe Spielsystem, welches man seit Jahren gewohnt ist, gewünscht haben, ist das Spiel eine Enttäuschung. Dennoch hat es einige Aspekte, die einen Blick in das Spiel lohnen. Man sollte nur auf seine Umgebung achten!

Animal Crossing – Pocket Camp ist das erste seiner Art für das Smartphone.
Nachdem der letzte Teil, welcher die traditionellen Aspekte des Spiels innehatte, im Jahre 2013 für den 3DS veröffentlicht wurde, hatten die Fans große Hoffnung auf ein neues Spiel seiner Art.

Stattdessen kam zuerst Animal Crossing – Happy Home Designer raus und nun Pocket Camp.
Im Spiel selbst ist man nun nicht Bewohner oder Bürgermeister einer Stadt, sondern leitet einen Campingplatz. Auch hier kann man seinen Campingplatz mit Gegenständen dekorieren und nach seinen Wünschen gestalten. Je nach tierischem Bewohner bevorzugt dieser unterschiedliche Gegenstände, die in Kategorie wie sportlich oder süß eingeteilt sind.
Die Steuerung wurde sehr gut an das Smartphone angepasst und die Grafik sieht um einiges schärfer aus als auf dem 3DS.

Typisch für ein Handyspiel ist, dass viele Aktionen mit Wartezeit verbunden sind. So dauert das Herstellen eines Möbelstücks unterschiedlich lang. Mit Hilfe von Blatt-Bons, die man sowohl geschenkt bekommt oder sich mit echtem Geld erkaufen kann, kann man die Wartezeit verkürzen oder ganz überspringen, wenn man gerade keine Geduld dafür hat.

Sims Mobile, welches erst Anfang dieses Monats für iOS und Android erschienen ist, macht es möglich die Lebenssimulation auch unterwegs zu spielen.

Die Grafik und die Steuerung sind natürlich nicht mit der PC-Version und der Version für die Konsolen zu vergleichen, sehen aber recht nett aus.

Auch hier kann man am Anfang seinen Sim gestalten, die Möglichkeiten hierzu sind leider sehr limitiert. Ein Punkt der mich stört ist, dass man am Anfang im Tutorial zwar schon ein Haus bekommt und das nicht wirklich so schlecht ist, sondern, dass man gezwungen wird, direkt einen Job anzunehmen. Gerade die Freiheit in der Gestaltung von Geld verdienen bzw. das Aussuchen eines Jobs, gehört zu Sims einfach dazu.
Ich kann natürlich nachvollziehen, dass sie das so im Tutorial einbauen wollten, hätte es mir persönlich aber anders gewünscht.

Natürlich erhofft sich EA hierbei auch Geld zu verdienen, ich selber würde aber nie Geld in dieses Spiel für das Handy investieren. Es kann schon was Spaß machen, aber da setze ich mich lieber heimisch an meinen Computer und genieße die Freiheit der richtigen Sims-Spiele.

Nachdem es also bereits einige bekannte Ableger von großen Spielen auf das Smartphone geschafft haben, kann man also nur noch darauf warten, dass bereits das nächste Spiel angekündigt wird. Hierbei muss natürlich gesagt werden, dass ich bei der Auswahl der Spiele für diesen Artikel nach denen selektiert habe, die generell ein breiteres Publikum ansprechen. Spiele wie Titan Quest und Final Fantasy haben es auch auf die Smartphones geschafft, aber dazu ein anderes Mal mehr.

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