Nachdem Shadow of the Colossus nun seit drei Wochen draußen ist, folgt nun ein Bericht über die Neuerungen, die vorgenommen wurden.

Quelle: playstation.com

Das japanische Computerspiel wurde von Team ICO entwickelt und von Sony Computer Entertaiment veröffentlicht und ist ein Exklusivtitel für die PlayStation-Konsolen.
Ursprünglich erschien Shadow of the Colossus im Jahre 2005 für die PlayStation 2 und schon da konnte das Spiel durch seine Grafik und Atmosphäre überzeugen.

Die etwas düstere Landschaft, welche an sich nicht sehr gefüllt ist, aber in seinen kleinen Dingen viele Details zeigt, hat die PlayStation 2 damals an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht.

Die, nicht sehr komplexe, aber dennoch interessante Geschichte des Spiels mit dem Hauptcharakter Wander, der auf seinem treuen Pferd Agro in das ferne Land Dormin reist, von dem er gehört hat, dass es dort eine große Macht gibt, die Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Er macht sich auf den Weg, um ein Mädchen, namens Mono, wiederzubeleben, welches durch eine Opferung ums Leben gekommen ist. Die Stimmen, die er im alten Tempel, hört sagen ihm, dass sie das Mädchen wieder zum Leben erwecken werden, wenn er die Kolosse, die Inkarnationen von Göttern darstellen, tötet. Die Stimmen sagen Wander auch, dass sein Schwert eine besondere Waffe ist und es erst dadurch für ihn möglich ist die Kolosse, zu töten. Das Aufspüren dieser gelingt ihm dadurch, dass er sein Schwert in die Luft hält und die Reflexion der Sonne ihm den Weg weist. Diese Art des Aufspürens ist nicht immer einfach und man kann sich schon mal verlaufen.
Die Methode eignet sich nicht nur um die Kolosse zu finden, sondern auch um deren Schwachstellen zu entdecken.

Nun ist es an dem Spieler Wander in der Third-Person-Ansicht durch das Land zu lenken, immer in Begleitung seines Pferdes Argo und sechzehn Kolosse aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.

Das, was, auch bei mir selbst, den Reiz des Spieles ausmacht ist, dass es hier keine kleinen Gegner gibt, sondern man tatsächlich „nur“ diese sechzehn Bosskämpfe hat und ich, für meinen Teil, bin bei solchen Kämpfen in Spielen immer sehr aufgeregt, streng mich an und kann dann meinen Sieg über einen solchen Gegner genießen. Toll finde ich auch, dass jeder Koloss anders aussieht und damit auch die Art wie man ihn bekämpfen muss, sich immer unterscheidet.

Die Kolosse selbst scheinen an Tieren oder Menschen angelehnt zu sein und trotzdem haben sie etwas von Skulpturen aus alter Zeit. Das Design gefällt mir persönlich sehr gut!
Begleitet wird das Spiel von einem tollen Soundtrack, der auch im Remake unverändert ist.

Das Spiel wurde damals schon von IGN als das beste für die PlayStation 2 erschienene Videospiel betitelt und in diesem Zusammenhang als „das beste Beispiel dafür, dass Videospiele Kunst darstellen können“ bezeichnet. Zu dem hat Game Developers Conference das Spiel im Jahre 2006 als bestes Spiel des Jahres ausgezeichnet, ebenso erhielt es die Preise für das beste Gamedesign, beste visuelle Gestaltung und bestes Charakterdesign.

Nachdem bereits im Jahre 2011 eine aufgearbeitete Version von Shadow of the Colossus für die PlayStation 3 erschienen ist, die HD und stereokopisches 3D geboten hat, ist nun das Remake des Originals für die PlayStation 4 erschienen.

Das Team von Bluepoint Games, ein amerikanisches Entwicklerstudio, welches bereits die Version für die PlayStation 3 entwickelt hat, wurde auch mit der Version für die PlayStation 4 beauftragt.

Die Grafik des Spiels wurde generalüberholt und unterstützt auch die technischen Möglichkeiten der PlayStation 4 Pro. Hierbei kann, im sogenannten Kinomodus, die Auflösung auf 4K bei 30 Bildern/Sekunde aufgehübscht werden oder ansonsten bei 1080p mit 60 Bildern/Sekunde laufen, den sogenannten Performance-Modus. Das Letztere wird auch auf der normalen PlayStation 4 geboten. Generell läuft der Performance-Modus flüssiger, während der Kinomodus, natürlich dem Namen entsprechend, eine grandiose Auflösung bietet. Der Unterschied sowohl zur PlayStation 2 als auch zur PlayStation 3 Version sind meiner Meinung nach deutlich zu sehen und machen die Atmosphäre noch eindrucksvoller.

Auch an der Steuerung wurde einiges geändert. Es ist nun möglich die Tastenbelegung des Originals zu ändern, welches zum Beispiel bei der Ausweichrolle und der Bedienung von Pfeil und Bogen einiges erleichtert. Das Touchpad des PlayStation 4-Controllers wird auch unterstützt und ruft die Umgebungskarte auf.

Die letzte Neuerung ist der Fotomodus. Hier kann der Spieler aus Sicht Wanders oder Agros Bilder der Umgebung und der Kolosse machen. Die virtuelle Kamera lässt sich in jede Richtung 90 Grad drehen und die Fotos können im integrierten Bearbeitungsprogramm mit Filtern versehen werden. Genauso kann die Tiefenschärfe oder Farbabstimmung individuell verändert werden.

Alles in allem ist die Version von Shadow of the Colossus sehr gelungen. Die neue Auflösung und die Features machen das Spiel perfekt für die Next-Gen-Konsole. Besitzer einer PlayStation 4 sollten darüner nachdenken sich dieses Spiel zuzulegen, denn so ein Spiel gibt es nur einmal!

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