VR Headsets sind teuer! Also will man auch Spiele haben, die den Kauf rechtfertigen. Arktika.1 ist eines dieser Spiele, erfahrt hier warum!

Nichts ist frustrierender als ein geniales Gadget, in diesem Falle ein VR Headset, zu besitzen und dann nicht ordentliches zum Zocken zu haben. Ja, okay es gibt frustrierendere Dinge. Aber es ist schon SEHR frustrierend und generell sehen viele VR noch als Spielerei. Die Macher der Metro Games haben mit Arktika.1 allerdings ernstzunehmende Zockerkost für Oculus Rift geliefert.
In einer apokalyptischen Welt in Schnee und Eis versucht ihr mehr über die tödlichen Kreaturen herauszufinden, löst einige Rätsel und ballert, ballert, ballert. Ihr ballert größtenteils. Hier und dort kriegt ihr aber wieder etwas mehr zu eurem Fein und eurer eigenen Motivation geliefert. Große Dramen und moralische Fragen wie in der düsteren Welt von Metro 2033, bleiben hier allerdings aus.
Wie oben erwähnt, dürft ihr neben massenhaft Schießerei auch Rätsel lösen. Die Touchcontroller der Oculus Rift zeigen hier ihr volles Potential und geben eine gutes Mittendringefühl weiter. Egal, ob ihr kurz kalten Kaffee trinken, Schalter ziehen oder ganze Schaltplatinen bearbeiten wollt – es fühlt sich alles gut und direkt an. In Kampfsituationen könnt und solltet ihr die Interaktivität der Spielwelt nutzen und zum Beispiel eine Schiebetür zu eurem Schutzschild machen.
Das Waffenhandling ist ordentlich und es gibt nie Probleme auf eure Gegner zu zielen. Im Zweifelsfall baut ihr einfach eine Lasersichthilfe auf eure Waffe. Bei einer Lasersichthilfe bleibt es dabei lange nicht nur, ihr dürft einiges an den Schusswaffen modifizieren und der Faktor bietet einiges an Wiederspielwert.
Trotz aller Interaktivität (die man immer wieder lobend betonen muss!) seid ihr bei der Fortbewegung auf ein Teleportersystem angewiesen. Es gibt in jedem Areal feste Bereiche, zu denen ihr euch hinteleportieren dürft. Dort angekommen, erlaubt euch Arktika.1 das Potential von Room Scale VR zu nutzen und euch körperlich dort zu bewegen und in Deckung zu gehen. Das funktioniert sehr ordentlich und fühlt sich gut an. Dazu kommt noch dass das Spiel einfach fantastisch aussieht und sich problemlos mit der Konkurrenz messen kann. Zumindest mit der VR Konkurrenz!
Die Länge des Spiels geht mehr als nur in Ordnung! Etwa vier bis fünf Stunden sind auf jeden Fall drin und das ist im Vergleich mit anderen VR Games ein guter Wert, nichts kommt zu kurz und nichts wirkt gestreckt.

Und was denkt ihr? Sind VR Games zu kurz? Wie wichtig ist euch die Länge eines Videospiels?

FÜR DICH EMPFOHLEN

FÜR DICH EMPFOHLEN

Spielevorschau Mai 2018

Der Mai bietet Donkey Kong Country: Tropical Freeze, das erste Donkey Kong für die Nintendo Switch und Detroit: Become Human.

Harry Potter: Hogwarts Mystery

Harry Potter: Hogwarts Mystery führt die Fans zum ersten Mal als eigenen Charakter in die zauberhafte Welt.

Nintendo Labo – Eine neue Art zu Spielen

Nintendo Labo bringt den Spielspaß mit Pappe, eine andere Art Spiele zu erleben.